... Zum Inhalt
Zur Reihe

Weiterführende Schule · Klasse 5–7

Gegner in Rückenlage bringen

Stunde 4 von 7 · 90 Min.Kostenlos

Dein Stundenablauf

1Aufbau
  • Schnell umgezogene Schüler bauen 3-4 Matteninseln auf.
  • In der Mitte liegt jeweils ein Weichboden und 6 Turnmatten liegen drumherum.
  • Falls nicht ausreichend Weichböden vorhanden sind, können z.B. Niedersprungmatten verwendet werden.
Drei Matteninseln mit je einem Weichboden in der Mitte und Turnmatten rundherum.
2Aktivierung

Roboter

  • Die Schüler bilden Paare.
  • Ein Schüler schließt die Augen und wird von dem Partner geführt.
  • Jede Berührung des sehenden Partners wird von dem ,,Roboter” ausgeführt.
  • Die ,,Roboter” laufen auf den Linien des Hallenbodens.
  • Bedeutung der Berührungen:
  • Kopf = STOPP
  • Rechter Arm = Rechtsdrehung
  • Linker Arm = Linksdrehung
  • Rücken = geradeaus/schneller
  • Die Sehenden müssen sich ihrer Verantwortung für ihren Partner, bewusst sein.
3Erarbeitung
  • Ziel eines geregelten Kampfes im Unterrichtsgespräch erarbeiten:
  • Partner gegen seinen Widerstand für eine festgelegte Zeit auf dem Rücken halten.
  • Lehrkraft: Wir wollen heute damit beginnen, den Partner in die Rückenlage zu bringen.
  • Lehrkraft erklärt die Bankposition (Vierfüßerstand) und teilt dann die Klasse gleichmäßig auf alle Matten auf.
  • Bei großen Lerngruppen empfehlen sich mehr als 4 Matten-Stationen.
  • Jede Gruppe erhält mind. einen Laufzettel mit Arbeitsauftrag.
  • Je nach Lerngruppe sollte dieser evtl. vorher im Gesprächskreis besprochen werden.
4Präsentation
  • Jede Gruppe präsentiert das aus ihrer Sicht beste Ergebnis.
  • Zwei Schüler demonstrieren die Lösung und ein Schüler erklärt, warum sie sich für diese Lösung entschieden haben und wie diese funktioniert.
  • Die Gruppen sollen möglichst konkret erläutern, wo sie genau ansetzen, um den Partner zu drehen.
  • Die einzelnen Gruppen notieren die Vorschläge der anderen Gruppen auf ihrem Laufzettel, um sie anschließend erproben zu können.
  • Für den Fall, dass nicht alle Möglichkeiten von den Schülern entwickelt werden, wird an dieser Stelle auf die Alternativen hingewiesen.
5Erprobung
  • In Zweikämpfen erproben die SuS die Lösungen der anderen Gruppen und untersuchen sie im Kampf hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile.
  • Einer ist Kampfrichter.
  • Der Partner, welcher in Bankstellung beginnt, soll versuchen zu verhindern, dass er in die Rückenlage gedreht wird.
  • Die Schüler finden heraus, welche Techniken für sie selbst besonders geeignet sind.
6Abschluss
  • Welcher Griff war für euch der erfolgreichste? Warum?
  • Welche Griffe waren ggf. nicht so geeignet? Warum?
  • Nächste Stunde: Wie kann man seinen Partner am Boden festhalten?
  • Verabschiedung mit Verbeugung
  • Hinweis: Es gibt nicht den einen perfekten Griff, um jeden Gegner auf den Rücken zu drehen.
  • Je nach Situation und Gegner kann es von Vorteil sein, ein Repertoire von verschiedenen Möglichkeiten zu haben, um abwechslungsreich und überraschend agieren zu können.